Die Wichtigkeit seine Katze zu chippen

Am Donnerstag, 26.04. um 8.00 Uhr, bekam Ursula Felke von der Katzenpension

in Neindorf einen Hilferuf ihrer  Freundin und  Katzenbesitzerin, Kerstin Bohlmann.

Auf dem Weg zur Arbeit fand diese  mit einer weiteren Passantin eine schwarze, tote

Katze auf der Fahrbahn Elbinger Str.  Gemeinsam  brachten sie erst einmal das von 

einem Auto getötete Tier auf das Grundstück von Kerstin Bohlmann.

Mit ihrem Chipp-Lesegerät fuhr Ursula Felke nach Wolfenbüttel und stellte fest, dass 

der knapp einjährige Maine Coon Kater mit einem Transponder  (Chipp) versehen war 

und was leider nicht die Selbstverständlichkeit ist, bei  TASSO Haustierregister registriert war. 

Durch den  Anruf bei TASSO erfuhren sie, dass der Kater in Wolfenbüttel, Marienburgweg, unweit der Elbinger Str.  sein Zuhause hatte.

Hätte Kerstin Bohlmann das tote Tier nicht von der Straße aufgehoben, wären, wie es

leider so oft der Fall ist, zahlreiche Autos über das Tier gefahren. Und die Besitzer hätten ihren Kater erfolglos gesucht und nie gefunden. Völlig erschüttert holten sie ihren geliebten Kater ab. 

Wieder einmal mehr, hat es sich bewiesen, wie wichtig es ist, seine Katze chippen zu

lassen und bei TASSO zu registrieren.

Es kommt immer wieder vor, dass in der Katzenpension Felke Wohnungskatzen in Pflege abgegeben werden, die nicht gechippt sind. Ursula Felke appelliert daher  an alle Katzenbesitzer, seine Katzen, vor allem reine Wohnungskatzen kennzeichnen 

Und registrieren zu lassen. „Meine Katze läuft nicht weg, sie bleib nur in der Wohnung“. Das bekommt U. Felke des Öfteren zu hören. Die Katzenhalter sind fest davon überzeugt, dass ihnen ihr Tier nie entwischt. Laut TASSO „Laufen Katzen zehnmal häufiger weg als Hunde.

Auch Wohnungskatzen. Dennoch seien nur 20 Prozent der Katzen in Deutschland registriert. Das bedeute, dass vier von 5 Katzen im Verlustfall ihr Zuhause nicht mehr wiedersehen“.  Denn grade wenn eine Wohnungskatze entläuft, ist sie der neuen Situation in der ungewohnten Freiheit in der Regel nicht gewachsen. Sie kennt die Umgebung nicht und in der Nachbarschaft ist sie auch nicht bekannt.  Reine Wohnungskatzen sind oft sehr scheu und lassen sich von Fremden weder anfassen, noch anlocken. Somit sinken die Überlebenschancen mit jedem Tag mehr. Hat so eine Samtpfote Glück und wird doch gefunden, so ist eine Zusammenführung mit dem Tierbesitzer ohne Registrierung so gut wie unmöglich. Die Unterbringung in einem

Tierheim ist somit unvermeidbar. „Was das Weglaufen betrifft, so wiegen sich viele Besitzer von Wohnungskatzen scheinbar in großer Sicherheit“, bestätig auch McCreight von TASSO.

Daher der wohlgemeinte Tipp von U. Felke und TASSO: Katzenhalter sollten ihre  Wohnungskatze ebenso wie Freigängerkatzen unbedingt kennzeichnen und bei TASSO kostenlos registrieren lassen.

Aktuelles vom 23.01.2018

9 Monate, in Worten N E U N Monate hat dieses 5 jährige,, absolut liebe und Menschen bezogene Katzenpärchen allein in der Wohnung verbracht. Die Besitzerin ist seit 18 Monaten, mit kurzen Unterbrechungen, im Krankenhaus. Mittlerweile wurde ihr auch das zweite Bein amputiert. Das Versorgen der Tiere ist durch sie nicht mehr gewährleistet. Widerwillig erklärte sich die „beste Freundin“ bereit, die beiden Katzen zu versorgen.

Lediglich 1 x täglich kam diese "Betreuerin" und "kümmerte" sich um Modistin und Giacomo, wie sie von mir genannt werden.Mittlerweile wurde sie dieser Aufgabe derart überdrüssig, dass sie die Besitzerin dazu brachte die Tiere  abzugeben. Nun sollten sie auf dem schnellstem Wege nichts wie weg, weg.

Zwei Freundinnen aus Berlin haben Marianne Krull und mich über diese schreckliche Situation informiert und uns umHilfe gebeten. Ohne zu zögern wurde von unserer Seite Hilfe zugesagt.Also fuhren Marianne und ich am Sonntag, 21. Jan., nach Berlin und kauften die liebenswerten Tierchen frei,Da sich bis vor kurzer Zeit ein noch nicht  kastrierter Kater in der Katzen-WG aufhielt, könnte es durchaus sein, dass Modistin trächtig ist.

Kater Giacomo ist derart verfilzt, dass er bis auf die Haut rasiert werden muss. Jetzt bleiben sie erst einmal bei mir und werden entsprechend und liebevoll ver- und umsorgt. Den ersten Tierarztbesuch haben sie bereits hinter sich. Am Donnerstag wird Giacomo von seinen Verfilzungen unter Vollnarkose befreit. Später wird Modistin kastriert und beide gegen Katzenseuche- und Schnupfen geimpft und gechippt.